Home Prostitution – legal, illegal, egal? | Podiumsdiskussion

Prostitution – legal, illegal, egal? | Podiumsdiskussion

by Dana Bondarenko

Das Thema Prostitution führt häufig zu hitzigen Diskussionen. Viele haben eine Meinung dazu, aber nur wenige geben zu, damit Erfahrungen gemacht zu haben. Andere können sich keine Meinung bilden, weil sie zu wenig über die verschiedenen Positionen wissen. Ob Prostitution legalisiert oder verboten gehört, ist eine zentrale feministische Frage. Sie ist eng verknüpft mit der Frage, ob der Kauf von Sex die Vorstellung von einer allgemeinen Verfügungsgewalt über Frauenkörper verfestigt. Aber sollte einvernehmlicher Sex zwischen Erwachsenen gegen Geld wirklich verboten sein? Und wie verhindern wir am besten, dass Menschen mitten in unseren Städten Opfer von Zwangsprostitution werden? Auch hier gibt es unterschiedliche Auffassungen, ob die Menschenrechte der Betroffenen besser durch ein Verbot oder durch Entkriminalisierung geschützt sind.

All jenen, die sich eine Meinung bilden wollen und jenen, die sich für die unterschiedlichen Positionen interessieren, wollen wir mit folgenden Podiumsteilnehmer*innen die Möglichkeit bieten, sich ein differenziertes Bild von Prostitution zu machen:

– Susanne Kahl-Passoth, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
– Kristina Marlen, freiwillige Sexarbeiterin
– Marie Merklinger, Aktivistin von Space International, Prostitutions-Überlebende
– Gerhard Schönborn, Vorsitzender des Vereins Neustart e. V. – christliche Lebenshilfe
– Annemarie Schoß, TERRE DES FEMMES Städtegruppe Berlin
– N. N., Amnesty International

Einleitende Worte wird Ursula Probst vom Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der FU Berlin sprechen.

Der Eintritt ist frei.


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